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Perperikon (bulg. Перперикон), gelegen im heutigen Bulgarien, ist ein jahrtausendealter archäologischer Komplex, dessen steinerne Überreste teilweise erhalten sind und der unter anderem vor 8000 Jahren ein Felsenheiligtum in der Steinzeit war und eine heilige Felsenstadt, Hauptstadt und Festung mit Königspalast bei den Thrakern, die hier 3000 Jahre ohne Unterbrechung lebten. Später lebten hier Römer, Goten, Byzantiner und Bulgaren.

Lage

Perperikon liegt in Südbulgarien, im Osten des Rhodopen-Gebirges, 15 km nordöstlich vom heutigen Kardschali entfernt.

Das Heiligtum der Thraker liegt 470 m über dem Meeresspiegel, auf einem Felsen, der sich auf der Spitze eines Hügels befindet. Von hier aus hat man einen schönen Panoramablick über die bergige Umgebung der Rhodopen.

Der Felsenberg, auf dem Perperikon gebaut wurde, liegt in einem 10 km langen und 3–4 km breiten Tal (ca. 300–370 m über NN), durch das der goldhaltige Fluss Perperischka (bulg. Перперишката река) fließt.

Entlang des Flusses liegen archäologische Objekte aus verschiedenen Epochen, die sich alle um Perperikon als Zentrum gruppieren. Von unten aus dem Tal ist die Felsenstadt nicht zu sehen.

Die ehemals besiedelte Fläche von Perperikon, die sich auf den Felsen (Megalith-Hügel) und seine Umgebung erstreckte, nahm eine Fläche von ca. 12 km² ein. Die Megalithanlage, die größte auf der Balkanhalbinsel, umfasst eine Fläche von 5 km². Perperikon liegt am rechten Ufer des Perperek-Flusses, oberhalb des Dorfes Gorna Krepost.

Bedeutung

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Orpheusmosaik (römisch, aus Germanien)

Die höchste Bedeutung für die Archäologen hat wohl der thrakische Tempel. Perperikon war der wichtigste Ort der Thraker in den Ostrhodopen. Die Felsen beherbergten besonders zu jener Zeit einen Kultkomplex und eine antike Felsenstadt mit einem Tempel. Vermutlich war der Tempel das Heiligtum des thrakischen Weltgottes Zagreus (bulg. Сабазий/Sabasij oder Загрей/Zagrej). Perperikon war einer der nördlichsten Vorposten der bronzezeitlichen Kultur des Mittelmeerraumes.

Perperikon wurde in der Antike mit vielen griechischen Mythen verbunden und der hier befindliche Dionysos-Tempel war aus schriftlichen Quellen (siehe Historische Quellen) gut bekannt. Bis zur Entdeckung der Felsenstadt war der Standort aber unklar, deshalb suchten die Archäologen schon seit über 100 Jahren nach ihm.

In der griechischen und römischen Antike war das Heiligtum als Orakel genauso bekannt, wie das von Apollon in Delphi. Und es wird angenommen, dass sich hier die berühmten Heiligtümer und Orakelschreine befunden haben, die der thrakische Stamm der Bessen dem Gott Dionysos gewidmet hatten. Noch in Christlicher Zeit wurde der Ort verehrt.

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Eine Dionysos-Statue (aus einer römischen Villa)

Die Funde aus der Thrakerzeit helfen bei der Rekonstruktion des Lebens einer Epoche, aus der die Historiker wenig Daten besitzen, da es aus der Zeit des 13. bis 12. Jahrhunderts v. Chr. keine schriftlichen Aufzeichnung gibt und auch aus späterer Zeit keine eigenen historischen Nachrichten der Thraker existieren.

Perperikon war das älteste Zentrum der Thraker, das bis heute bekannt wurde. Der Felsenpalast von Perperikon ist 1.000 Jahre älter als die thrakischen Siedlungen, die im Tal der Thrakischen Könige bei Kasanlak gefunden wurden.

Perperikon hat seine Bedeutung für die Archäologie aber auch als größte Siedlung der Steinzeit auf dem Balkan.

Geschichte

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Die Ruinen der antiken Stadt Perperikon

Die Felsen von Perperikon waren bereits in der späten Jungsteinzeit und in der Kupfersteinzeit (Chalkolithikum, Äneolithikum), Ende 6. bis Angang 5. Jahrtausend v. Chr. heilig. Die Anhöhe war bis zum 14. Jahrhundert v. Chr. besiedelt.

Historische Quellen

Die Quellen berichten von einer Priesterin, die Prophezeiungen machte, ähnlich dem Orakel in Delphi. Die Lage des Dionysos-Orakels wurde jedoch geheim gehalten. Heute schließen die Forscher lediglich aus Indizien, dass der Haupttempel des Dionysoskultes in Perperikon stand, ein absoluter Beweis dafür liegt jedoch noch nicht vor. Eine andere mögliche Stelle, an der sich das Dionysos-Orakel befunden haben könnte, ist der Felsen Belantsch (bulg. Беланташ; internationale Transliteration : Belintaš), ebenfalls in den Ostrhodopen. Auch hier wurden viele thrakische Megalithheiligtümer entdeckt.

Macrobius (um 400 n. Chr.) berichtete von einem Heiligtum in der Form einer ovalen Halle.

Euripides ist in seiner Tragödie „Hekabe“ (424 v. Chr.) verwundert, dass „ … einige sagen, dass das Dionysos-Orakel im Pangaiongebirge liegt, während andere sagen, dass es im Hemus (Balkangebirge) liegt.“ Nach den Berichten späterer römischer Geschichtsschreiber war jedoch das Dionysos-Orakel in den Rhodopen das wichtigste Heiligtum.

Weitere römische und griechische Historiker schreiben, dass , Marcus Crassus und Xerxes I. unabhängig voneinander ein Orakel in den Rhodopen kannten.

SteinzeAlexander der Großeit - Bronzezeit - Eisenzeit

Perperikon

Bereits aus der späten Jungsteinzeit lassen sich Spuren in Perperikon nachweisen. Wahrscheinlich liegen die Anfänge der Kultstätte sogar noch weiter zurück. Die Funde zeigen, dass es sich nicht um eine Siedlung, sondern um einen Felsen handelt, der im Rahmen des Steinkultes verehrt wurde.

Perperikon war das Zentrum der steinzeitlichen Megalithkultur in den Rhodopen. Menschliche Aktivitäten in der Region reichen bis in das 6. Jahrtausend v. Chr. zurück. Es gibt jedoch keine erhaltenen Bauten aus dieser Zeit.

Perperikon war ein Zentrum einer verschwundenen Zivilisation, die von den Archäologen provisorisch als „Zivilisation der Felsenmenschen“ beschrieben wird.

Aus der Kupfersteinzeit, Ende 5., Anfang 6. Jahrhundert n. Chr. wurden Felsen-Gruben gefunden, grob in den Felsen gehauene Vertiefungen, die mit grob zerschlagener Kult-Keramik gefüllt waren.

Eines der Symbole der Felsenmenschen war ein Kreis mit fünf Strahlen, eine Sonne. In den steinzeitlichen Anfangszeiten von Perperikon vergötterten die Menschen den kahlen Felsen und beteten die Sonnengöttin an. Es gibt das Fragment eines Keramikgefäßes mit der Darstellung der fünfstrahligen Sonne, deren Strahlen in einer Corona aus Flammen enden. Das Fragment wurde zusammen mit weiteren Keramikfragmenten in einem Abwasserkanal eines Gebäudes entdeckt und wird auf die späte Bronzezeit, 15. – 12. Jahrhundert v. Chr. datiert. Damit war bewiesen, dass mit der Errichtung der Monumentalbauten bereits 1.000 Jahre früher als bisher angenommen begonnen wurde. Bis dahin hatte man angenommen, dass der Baubeginn um das 5. bis 4. Jahrhundert v. Chr. lag.

Die Steinzeitmenschen waren noch nicht in der Lage Skulpturen zu schneiden, so wurde nur der große Felsen angebetet. Die Menschen jener Zeit verehrten große Berge und Felsen, sowie die Sonne als Göttin.

Die Steinzeitmenschen hatten Perperikon zum steinernen Wohnsitz ihrer Götter gewählt. Deshalb errichteten sie hier ein Orakel und nach und nach Wohnstätten für die Pilger. Später kam der Tempel hinzu.

Erst in der Bronzezeit verstand man es große Steinmassen aus dem Felsmassiv zu schlagen. Die gut erhaltenen Gebäudereste, die in die Felsen gehauen wurden, stammen aus dieser Zeit. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die bearbeitete Steinfläche immer größer.

Dabei haben die nachfolgenden Kulturen und Bewohner die älteren steinernen Bearbeitungsspuren ihrer Vorgänger zu großen Teilen wieder verwischt. Diese älteren Spuren der Steinbearbeitung sind nur noch an Stellen zu finden, die weiter abseits und verdeckt liegen.

Allmählich wurde der Fels in eine Festungsmauer umgewandelt, deren Steine lediglich kunstfertig aufeinander gestapelt wurden. Die Fugen wurden nicht gemörtelt.

Die ersten Zivilisationsspuren auf dem Berg datieren aus der Bronzezeit, während die Keramikfunde aus der frühen Eisenzeit stammen, genauso wie der beeindruckende Rundaltar, mit einem Durchmesser von fast zwei Metern, der aus dem Felsen gehauen wurde. Während der späten Bronzezeit und der frühen Eisenzeit haben sich die Kulteinrichtungen auf dem Berg stark ausgeweitet.

Die Entwicklung des Felsenkomplexes setzt sich in der Bronzezeit fort. In der späten Bronzezeit, 18. bis 12. Jahrhundert v. Chr., erlebte Perperikon seine erste große Blütezeit. Das ist die Epoche der kretisch-mykenischen Kultur, der Blütezeit von Troja und Mykene.

Die ältesten Fundschichten stammen aus der Eisenzeit.

Metallverarbeitung

Die Archäologen fanden 2006 unter anderem Gießformen für Äxte, Blasebalg, die für die Verhüttung benutzt wurden, Pfeile, Schmelztiegel und Metallscharniere. Diese Funde belegen, dass Perperikon im 13. Jahrhundert v. Chr. ein Zentrum der Metallverarbeitung war.

Diese Funde stammen aus der Zeit des Übergangs von der späten Bronzezeit zur frühen Eisenzeit. Zu dieser Zeit, dem Ende der Bronzezeit, gingen, mit Ausnahme der Thraker, die östlichen Mittelmeerzivilisationen schlagartig unter. Wahrscheinlich wegen einer oder mehrerer Naturkatastrophen und/oder feindlicher Invasionen, wie dem Seevölkersturm. Danach begann das sogenannte , aus dem nur sehr wenige Funde und Daten vorliegen. Die Zivilisatidunkle Zeitalteron der thrakischen Stämme entwickelte sich jedoch in dieser Zeit weiter und blühte auf.

Thraker

Die Gräber der Herrscher

Die heilige thrakische Stadt Perperikon wurde um 1.500 v. Chr. gebaut. Perperikon war ein städtisches Zentrum der Thraker und ihr religiöser Mittelpunkt. In Perperikon stand die Residenz der thrakischen Könige, die ca. im 6. bis 5. Jahrhundert v. Chr. erbaut wurde. Ausgrabungen lassen vermuten, dass in der Umgebung wichtige Mitglieder der Königsfamilie bestattet wurden. Offensichtlich war das Palastheiligtum die befestigte Hauptstadt der thrakischen Herrscher in den Rhodopen.

Orphismus

Perperikon war eine Kultstätte der thrakischen Religion der Orphiker. Dieses philosophische System wird heute wegen ihres Mitbegründers Orpheus als Orphismus (auch Orphizismus) bezeichnet. Seine Ursprünge hatte der Orphismus in den Lehren und Gesängen des Orpheus, sowie in Thrakien Anfang des 9. Jahrhunderts v. Chr. und verbreitet sich dann über das antike Griechenland und den Mittelmeerraum.

Dem Orphismus lag ein ausgesprochen aristokratisches Konzept zugrunde. Es war ein Kult um die Ahnen-Könige, um die Quelle der Fruchtbarkeit, um die Oberpriester und um Anthropodemonen (Tote, deren Körper nicht verfallen, eine Art „Untote“). Der Orphismus gründete sich auf den Dionysos-Kult.

Der Orphismus als Glaube und als Philosophie war um 900-800 v. Chr. weit verbreitet. Unter anderem hingen auch viele römische Kaiser diesem Glauben an. An den Festen zu Ehren von Orpheus, die an geheimen Orten stattfanden, unter anderem in Perperikon, durften nur unverheiratete, geweihte Männer teilnehmen, während „normale Sterbliche“ nicht zugelassen waren.

Der Archäologe Nikolaj Owtscharow nimmt mit anderen Autoren an, dass der mythische Held Orpheus nicht nur hier lebte, sondern ein lokaler Herrscher in den Rhodopen war.

Die Thraker suchten an diesem heiligen Ort das Gleichgewicht zwischen den fünf Elementen, aus deren chaotischer Mischung die Welt nach ihrer Vorstellung bestand. Außer Erde – Feuer – Wasser – Luft war auch das Pferd, als fünftes Element, heilig und wurde verehrt.

Der Riten des Dionysos-Kultes wurden an versteckten Orten im Gebirge oder in Höhlen durchgeführt. Solche Höhlen wurden unter anderem in den Rhodopen, im Strandscha-Gebirge und im Sakar-Gebirge gefunden.

Die Teilnehmer führten pantomimische Stücke auf und ein Chor sang die Erzählung dazu. Der Höhepunkt des Rituals war die Darstellung des Todes des König-Priesters, eine Anspielung auf den Mythos, nach dem die Titanen den Gott Dionysos zerstückelt und verspeist haben. Zur Darstellung wurde das Blutopfer eines Bullen, eines Pferdes, einer Ziege und manchmal sogar eines Menschen verwendet. Die nachfolgende Massenkopulation, zur Darstellung der Empfängnis durch die Mutter-Gottheit, veranlasste den antiken Geschichtsschreiber Herodot die Thraker wegen ihre sexuellen Zügellosigkeit anzuprangern.

Nach der orphischen Mythologie war Zagreus, der männliche Natur-Gott, verwandt mit der weiblichen Mutter-Gottheit. Die Kopulation versinnbildlichte ihre Vereinigung.

Römisches Reich

Die Römer, die im 1. Jahrhundert n. Chr. den Balkan eroberten, bauten die alte thrakische Siedlung aus und urbanisierten sie.

Die Epoche des Römischen Reiches hatte einen deutlichen Einfluss auf Perperikon. Es wurde eine große, drei- bis vierstöckige Festung in den ausgehöhlten Fels gebaut. Um den Hügel herum wurde eine große Festungsmauer gebaut, deren Wände 2,80 m dick waren. Die Festungsmauer umgab Tempel und ganze Wohnviertel. Die meisten dieser Gebäude sind noch nicht gefunden worden. Jedoch wurden einige, in den Fels gehauene Straßen, gefunden.

Nach der Eroberung durch die Römer wurden neue Befestigungen gebaut und nach der Einführung des Christentums im 4. Jahrhundert n. Chr. wurden die heidnischen Tempel in christliche umgewandelt und neue Kirchen gebaut.

Während der römischen Periode bewachte eine starke Festung mit einer Garnison die Stadt. Es gab drei Stadttore, die in größeren Abständen hintereinander lagen und so den Eroberern den Weg versperrten. Von der Verankerung des inneren Stadttores sind noch quadratische Löcher im Fels zu sehen. Auf der Akropolis (eine Festung auf dem höchstgelegenen Teil einer Stadt) hatte der römische Gouverneur ein Schloss. Einige Meter vom Schloss entfernt wurde die älteste Kirche in den Rhodopen entdeckt, die Ende des 4. Jahrhunderts erbaut wurde.

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Perperikon

Innerhalb der Mauern wurden auch Tempel und Wohngebäude errichtet. Die Felsenstadt hatte während der Zeit des Römischen Reiches ihre größte Ausdehnung und ihren kulturellen Höhepunkt.

Die Bessen wurden 70 v. Chr. von den Truppen des Feldherrn Lucullus unterworfen.

Das thrakische Volk der Bessen war bis dahin immer mit dem thrakischen Volk der Odrysen verfeindet gewesen. Die Bessen waren die Hüter des Hauptheiligtums ihres Gottes Zagreus in Perperikon. Nach der Unterwerfung der Bessen durch die Römer übergaben die Bessen jedoch das Heiligtum in Perperikon (Dionysos-Tempel) an die Odrysen, um ein antirömisches Bündnis zwischen beiden thrakischen Völkern zu schmieden.

Nach anderen Quellen eroberten die Römer 29 bis 28. v. Chr. das Heiligtum und übergaben es den Odrysen, die weiter im Osten lebten und der Erzfeind der Bessen waren. Damit provozierten die Römer einen Aufstand der Bessen gegen die Römer im Jahr 15 v. Chr. Einen zweiten Krieg zwischen den beiden thrakischen Stämmen gab es im Jahr 11 v. Chr. In beiden Kriegen wurden die Bessen von ihrem König Wologes (bulg. Вологес) in den Kampf geführt, der gleichzeitig ihre Oberpriester des Dionysos-Kultes war. Nachdem beide Stämme in diesem zweiten Krieg hohe Verluste erlitten hatten und geschwächt waren, gelang es den Römern ganz Thrakien einzunehmen. Die Bessen wurden fast völlig vernichtet. Einige übriggeblieben Bessen wurden in die Dobrudscha umgesiedelt.

Nach neueren Quellen verlief die Grenze zwischen dem Königreich der Bessen und dem Königreich der Odrysen in den Ostrhodopen, östlich des heutigen Kardschali. Cassius Dio meint, dass die heilige Stadt Perperikon mit ihrem Dionysos-Tempel genau an der Grenze zwischen den beiden Königreichen lag.

46 n.&nbsp:Chr. haben die Römer endgültig die Rhodopen erobert. Jetzt begann eine gemischte thrakisch-römische Periode, die bis zum Vordringen der Slawen in diese Region anhielt. Octavius machte die Region später zur römischen Präfektur Bessica.

Während der Herrschaft der Römer kamen römische Offiziere und Adlige zur Erholung in die Region um Perperikon. Ein Beispiel dafür ist die gut erhaltene villa Armira in Iwajlowgrad (bulg. Ивайловград) und die antike Stadt Perperikon.

Beim Zerfall des Römischen Reiches wurden die Thraker wahrscheinlich hellenisiert, zumindest das Volk der Bessen. Das bedeutet wahrscheinlich auch die Christianisierung der Bessen. Die Goten zogen im 3. Jahrhundert n. Chr. durch die Rhodopen und verwüsteten die Region.

Während der Herrschaft des Römischen Reiches erreichte Perperikon eine Blütezeit, die jedoch mit dem Einfall der Goten endete. Diese zerstörten die Städte und Dörfer der Region in der 2. Hälfte des 4. Jahrhunderts n. Chr. Auch in Perperikon fanden die Archäologen Hinweise, dass die Stadt eingenommen und niedergebrannt wurde. Jedoch bereits im 5./6. Jahrhunderts n. Chr. entstand sie wieder neu.

Byzantinisches Reich

Nach der Teilung des Römischen Reiches wurde Perperikon ein Teil des Byzantinischen Reiches. In dieser Zeit dehnte sich die bebaute Fläche auf die Hänge und den Fuß des Hügels aus und bestand einige Hundert Jahre lang. Die Festungsmauern von Perperikon wurden wiederhergestellt, teilweise wurden neue gebaut, um den Schutz für die Akropolis zu verstärken – insbesondere von der verwundbaren Westseite her.

Mit der Stabilisierung des Byzantinischen Reiches im 9. Jahrhundert n. Chr. wurde Perperikon zum administrativen Zentrum der Ostrhodopen. Das Leben in der Stadt am Fuße des Hügels blühte erneut auf, erreichte jedoch nicht mehr den gleichen Glanz wie in der Antike. Auf den Überresten des aus der Spätantike stammenden Tempels auf der Akropolis, wurde eine neue Kirche errichtet. Das Baumaterial waren gehauene Steine, die gemörtelt wurden. In der Nähe wurde eine sehr große Nekropole angelegt, die den Archäologen eine Vorstellung von der Größe der Stadt ermöglichte. Es wurden Wohngebiete angelegt, deren Häuser teilweise in die Erde gebaut waren (Grubenhaus) und zum Teil wurden auch die alten Straßen wiederverwendet.

Im 13./14. Jahrhundert n. Chr. war die Festung in Perperikon das administrative Zentrum der Region und Bischofssitz. Später wurde aus der Region Perperikon und der Region Achridos eine gemeinsame Verwaltungseinheit geschaffen und die Festung gewann wieder an Bedeutung. Noch später – 1339 – wurde der bis dahin bestehende Bischofssitz Achridos aufgeteilt und Perperikon wurde zum selbständigen Bischofssitz.

Unter den in Perperikon entdeckten Funden von Keramik, Münzen und Gerätschaften sind die für dieses Gebiet äußerst seltenen Silbermünzen des Zaren Iwan Alexander von besonderem Interesse. Solche Münzen wurden bisher in dieser Region äußerst selten gefunden wurden. Diese Münzen dokumentieren Alexanders kurze Herrschaftsperiode über Perperikon im Jahre 1343.

Während eines Bürgerkrieges von 1341 bis 1346 wurden die Festungen in den Ostrhodopen zerstört und nicht wieder aufgebaut. Augenscheinlich erlitt auch die Festung von Perperikon dieses Schicksal.

Auch das Christentum, das sich seit dem 5. Jahrhundert gefestigt hatte, hinterließ seine Spuren in Perperikon. Die Basilika auf der Akropolis wurde zu einer Kirche umgebaut, indem an der Ostseite eine benötigte Apsis hinzugefügt wurde. Gleichzeitig wurden auch in der Umgebung von Perperikon weitere Kirchen erbaut. In Perperikon befand sich auch eine Reliquie aus dem 9. bis 10. Jahrhundert n. Chr. – eine Kreuzreliquie, ein Kreuz, das einen Holzsplitter vom Kreuz Christi enthält.

Protobulgaren

Von Norden und Südost drangen Slawen und Araber in die Region ein. Erst später dann die Protobulgaren. Das Territorium des Byzantinischen Reiches verkleinerte sich so stark, dass sogar der Fortbestand des Reiches gefährdet war. Überall gab es Verfall und Entvölkerung. Anfang des 7. Jahrhunderts n. Chr. wurden viele Festungen aufgegeben, obwohl ihr Ausbau gar nicht lange zurück lag. Dieses Schicksal widerfuhr auch Perperikon. Das Leben in Perperikon verschwand nicht völlig, war aber nicht mehr mit dem Glanz früherer Zeiten zu vergleichen.

Nach der Gründung des Ersten Bulgarischen Reiches 681 n. Chr. wurde die Rhodopenregion zum umkämpften Grenzland zwischen dem Bulgarischen Reich und dem Byzantinischen Reich. Bei den häufigen Kriegen und Belagerungen der Festungen in den Rhodopen wurden viele der Festungen zerstört – Perperikon, Ustra, Efrem und Wischegrad. Zeitweise war die Rhodopenregion zwischen dem Oströmischen Reich (= Byzantinische Reich) und dem Weströmischen Reich umkämpft.

Im 7. Jahrhundert n.  Chr. wurden auf Anweisung des byzantinischen Kaisers die Protobulgaren unter ihrem Anführer Khan Kuber in der Umgebung von Thessaloniki angesiedelt. Ähnlich wie in der Religion der Thraker spielte auch in ihrer Religion die Verehrung von Felsen eine wichtige Rolle. Der bulgarische Stamm unter Kuber hinterließ an den Südhängen der Rhodopen einige von den von Archäologen gefundenen Graffiti-Zeichnungen, unter anderem in Perperikon. Diese Zeichnungen ähneln sehr den Zeichnungen der Protobulgaren, die in Nordostbulgarien gefunden wurden. Alle diese Zeichnungen haben Kultcharakter – ein symbolisches Damespiel und rituelle Darstellungen der weiblichen Geschlechtsorgane. Letztere haben wahrscheinlich mit dem Kult um die Göttin Umay (bulg. Умай) zu tun. Umay war eine Fruchtbarkeitsgöttin bei den Turkvölkern. Die Zeichnungen wurden mit einem spitzen Gegenstand auf der höchsten Stelle in den Felsen von Perperikon geritzt.

Zwischen dem 7. und dem 14. Jahrhundert n. Chr. kämpften die Bulgaren gegen das Byzantinische Reich um die Kontrolle über dieses Gebiet. 1343 verloren die Bulgaren hier endgültig.

Mittelalter

Die Bulgaren kämpften unter Zar Kalojan 1205 gegen den lateinischen Kaiser Balduin I. (Lateinisches Kaiserreich) in der Schlacht von Adrianopel.

Im Jahre 1339 wurde Perperikon schon als reiches Bistum bezeichnet.

Bis 1999 hielten die Archäologen Perperikon lediglich für den Teil eines mittelalterlichen Festungssystems. Auf dem Felsen steht heute noch der teilweise erhaltene und restaurierte Festungsturm der starken mittelalterlichen Festung von Perperikon. Er wurde ca. im 12.-14. Jahrhundert erbaut. Zu dieser Zeit erlebte die neu geschaffene Provinz Achridos (bulg. Ахридос), die die ganzen Ostrhodopen umfasste, ihre Blütezeit. Es gab auch ein Erzbistum Achridos.

Osmanisches Reich

Perperikon war eine starke byzantinische Militärfestung. Nachdem Didymoticho im November 1361 endlich im osmanischen Hände fiel, folgte die Eroberung und Niederwerfung der Ostrhodopen. Nur das mächtige Perperikon stand jedoch noch im Weg. Die Stadt wurde 1362 eingenommen und mit allen Klöstern niedergebrannt und komplett zerstört.

Bei einer Rettungsgrabung auf der geplante Fläche für die Errichtung des Besucherzentrums wurden 2007 die Reste einer Kirche aus dem 11. Jahrhundert n. Chr. gefunden. Dabei wurden 20 Gräber gefunden, in denen christlich gekleidete Menschen bestattet waren. Einige sind einfach in der Erde begraben worden, andere in Steinkammern. Darunter waren auch die Gräber von sechs geköpften Männern, die 1362 durch die Osmanen hingerichtet worden sein könnten. Damit versuchten die Osmanen während der langen Belagerung von Perperikon 1362 den Verteidigungswillen der Verteidiger von Perperikon zu brechen.

Die menschlichen Überreste in weiteren 19 Gräbern mit Männern, Frauen und Kindern neben der Kirche stammen aber offensichtlich aus friedlichen Zeiten und aus noch älteren Jahrhunderten. Die Kirche und die Nekropole mit den insgesamt 25 Gräbern wurden vom Team von Chitko Watschew (bulg. Хитко Вачев) vom Historischen Museum in Weliko Tarnowo entdeckt.

Weil man die Schädel etwas seitlich von den Gräbern gefunden hat, wird daraus geschlossen, dass die enthaupteten Leichen zuerst ohne den Kopf begraben wurden, der dann erst später bestattet wurde. In dem einem Grab eines Geköpften wurde zusätzlich ein weiterer Schädel ohne Körper gefunden.

Zu dieser Zeit war es üblich die Männer hinzurichten und die Frauen und Kinder als Sklaven in das Osmanische Reich zu verschleppen (Bild von gefundenen Fesseln).

Bei Grabungen neben der Zitadelle auf dem Gipfel fanden die Archäologen große Mengen an zerbrochenen Waffen, improvisierte Gräber, 70 zerstörte christliche Altar-Kreuze aus Bronze und Silber. Diese Spuren deuten auf heftige Kämpfe hin. Diese Kämpfe fanden sehr wahrscheinlich bei der Einnahme der Stadt durch die Osmanen 1362 unter Orhan I. statt. Die Kreuze wurden wahrscheinlich von den flüchtenden Bewohnern der Umgebung mit in die Festung gebracht, um sie vor der Entweihung durch die anrückenden Osmanen zu retten.

Dafür spricht, dass 30 Silbermünzen von Orhan I. hier gefunden wurden. Das ist eine relativ große Menge einer ansonsten eher seltenen Münze.

Nach der Einnahme der Festung und der Stadt Perperikon stationierten die Osmanen dort eine Garnison. Diese bestand aber nur ca. 20 Jahre, bis zur endgültigen Eroberung des Rhodopen-Gebietes durch die Osmanen und wurde 1385 aufgegeben, da sich die Grenzen des Reiches viel weiter nach Norden verschoben hatten.

Am Fuße des Berges, wo früher die Vorstadt mit den Wohnvierteln lag, siedelte wahrscheinlich weiterhin eine christliche Bevölkerung. Die einzige schriftliche Überlieferung dafür ist ein Eintrag aus dem osmanischen Steuerregister von 1628/29 , in dem die beiden Derwendschi-Dörfer Karalar (bulg. Каралар) und Dere Machala (bulg. Дере махала) erwähnt werden.

Bei den Rettungsgrabungen am zukünftigen Besucherzentrum wurde innerhalb der Ruinen der Kirche aus dem 11. Jahrhundert eine weitere sehr kleine, spätere Kirche aus dem 16. Jahrhundert entdeckt. Auch neben dieser kleine Kirche wurde eine Nekropole gefunden. Offensichtlich war Perperikon auch nach der osmanischen Eroberung 1362 weiterhin ein, wenn auch kleines und nur noch für die umliegenden Dörfer, geistliches Zentrum der Christen. Dafür spricht auch der Fund des Bronzebeschlages einer Ikone aus dem 16. Jahrhundert, auf dem man gut die Aufschrift Charitonos (bulg. Харитонос) entziffern kann. Die Verehrung dieses Heiligen war besonders im 15./16. Jahrhundert verbreitet. Möglicherweise war er der Schutzheilige der Kapelle. Die letzten Gräber um die Kapelle stammen aus dem 17. Jahrhundert, als Alianen (engl. Alians) aus dem Iran in diese Region umgesiedelt wurden. Das weitere Schicksal der örtlichen christlichen Bevölkerung ist nicht bekannt.

Die verstärkte Ansiedlung von Moslems im 18. Jahrhundert hat die ethnische Zusammensetzung in der Region grundlegend verschoben.

 

 

 

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